Let´s go Myanmar – Juli – Ngwe Saung Beach

Let´s go Myanmar – Juli – Ngwe Saung Beach

Ein Strand mit bekannten Gesichternstepmap-karte-myanmar-reiseziele2-1372454

Schlafen – Essen – Schlafen – Lesen – Schwimmen …

Mehr haben wir heute nicht gemacht! Ein herrlicher Faulenztag am Meer liegt hinter uns.

Wir sind komplett entspannt. Denn was gibt es schöneres als direkt von seinem Bungalow den ganzen Tag aufs Meer zu schauen?

 

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Die drei Sätze reichen für die Beschreibung unseres bisherigen Tags. Aber wir haben doch noch etwas erlebt von dem wir berichten können:

Die Sonne nähert sich dem Untergehen und es sind ein paar Wolken am Himmel. Es wird etwas kühler, somit bekommen wir doch Lust auf etwas Bewegung. Taku schnappt seine Fotoausrüstung und wir machen einen Strandspaziergang.

Aber wir kommen nicht weit: Zwei Mönche kommen uns auf Fahrrädern entgegen. Ja, hier ist es üblich den nassen Sand am Strand als Straße zu verwenden. Näheres dazu werdet ihr in einer anderen Geschichte erfahren. Auf jeden Fall bleiben die beiden Mönche bei uns sofort stehen, um mit uns zu plaudern. Sie wollen nämlich ihr Englisch verbessern. Zumindest der eine der beiden, der Englisch studiert. Der zweite lacht eigentlich nur 🙂
Wir erfahren, dass sie eigentlich aus Yangon kommen und nur für kurze Zeit in einem Tempel in Ngwe Saung zu Besuch sind. Also auch Mönche kommen zu einem Urlaub am Meer. Sie laden uns auch ein, dass wir zu ihnen in den Tempel kommen. Das Englisch des Mönchs ist aber sehr schlecht, sodass wir keine Ahnung haben wo genau sich dieser Tempel befindet. Taku macht dem lachenden Mönch ein Kompliment, weil er so schöne weiße Zähne hat. Das ist in Myanmar eher eine Seltenheit, weil die meisten Betelnuss mit Kautabak kauen und davon rote und sehr schlechte Zähne haben. Dem sprechenden Mönch ist es jetzt sehr peinlich, dass er so schlechte, rote Zähne hat und versucht sie zu verstecken.
Taku fragt nach, ob er die Mönche fotografieren darf. So kommt es zu folgendem Bild, als die beiden zurück zum Tempel fahren:

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Als wir weiter gehen kommen uns 3 Touristen – wahrscheinlich Pensionisten – entgegen. Sie wohnen in der Bungalow-Anlage neben uns und sind gerade am Rückweg von ihrem Abendspaziergang. Wir hoffen, dass wir in unserer Pension auch noch so Reise und Abenteuer freudig sind!

Wir setzen unseren Strandspaziergang fort und begegnen sehr lange keinem Menschen.

Dann sehen wir aus größerer Entfernung vor einer Bungalow-Anlage einige blonde Kinder spielen. Als wir näher kommen trauen wir unsere Augen kaum: Es handelt sich um eine Familie mit 5 Kindern, die wir bereits vor 3 Wochen im Norden von Myanmar getroffen haben. Schon damals haben wir uns unterhalten. Die Familie kommt ursprünglich aus Australien, lebt aber seit einigen Jahren in Thailand. Wir waren damals sehr überrascht, dass man durch ein Land wie Myanmar mit so vielen Kindern reisen kann. Taku hat den Vater sogar gefragt, ob das nicht sehr anstrengend ist. Die Antwort war: „Nein, nur langsamer.“
Die Freude ist auf beiden Seiten groß, dass wir uns hier zufällig wieder sehen! Wir tauschen uns über das Erlebte in den letzten Wochen aus.

Wir erreichen schon fast den Ort Ngwe Saung, als wir wieder „unseren“ Kellner treffen, den auch ihr schon in der Titelblatt-Geschichte kennen lernen durftet. Er kommt uns auf einem Moped entgegen und ist bereits schön mit einem weißen Hemd angezogen. Er erzählt uns, dass er das Lokal gewechselt hat und jetzt am Strand Werbung für das neue Lokal machen wird. Er gibt uns die Visitenkarte des Lokals und wir versprechen, dass wir vorbei schauen werden. Außerdem fragen wir ihn, ob er Gewand für sich und seine Schwestern haben mag. Wir reisen meist mit älterem Gewand, das wir daheim aussortieren würden. Am Ende der Reise verschenken wir es und nutzen die Gelegenheit um neues zu kaufen. Er freut sich riesig darüber. Wir sind froh, dass wir die Gelegenheit genutzt haben, denn in „seinem“ neuen Lokal treffen wir ihn danach leider nicht mehr.

Beim verdienten Abendessen finden wir es lustig, dass wir von den wenigen Leute am Ngwe Saung Strand so viele kennen.

 

Für alle die den bisherigen Myanmar-Blog verpasst haben gibts hier den Link dazu:

Myanmar-Blog

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