Let´s go Myanmar – Februar – Inle-Lake

Let´s go Myanmar – Februar – Inle-Lake

Der Fischer vom Inle-Lakestepmap-karte-myanmar-reiseziele2-1372454

Es ist 4:30 und unser Wecker läutet. Ja und das obwohl wir Urlaub haben. Aber mit einem guten Grund auf den man sich freut, fällt es überhaupt nicht schwer aufzustehen. Außerdem sind wir bereits halb wach, weil das Beten von Mönchen schon seit längerem zu hören ist. Wahrscheinlich liegt es an den Feiertagen wegen dem Neujahrsfest, aber interessant ist, dass sie die Gebete mit Lautsprechern für den ganzen Ort hörbar machen.

13_04_18_Myanmar_P1150648 Wir starten raus aus unserem Bungalow in die noch angenehm frische Luft, an dem bewachenden einäugigen Haushund vorbei, öffnen leise die Schiebetüre vor der ganzen Anlage und gehen quer durch den langsam aufwachenden Ort Nyaungshwe. Es dämmert schon und wir beeilen uns, um wie ausgemacht um 5:30 beim Bootshaus am Kanal zu sein. Wir wollen nämlich den Inle-Lake zum ersten Mal bei Sonnenaufgang sehen. Tja, der Besitzer der Bootstouren-Station begrüßt uns zwar mit seiner hochschwangeren Frau, aber die wichtigere Person – der Bootsfahrer – fehlt noch. Wir bekommen nur mit, dass der Besitzer öfters aufgeregt herumtelefoniert während wir unseren Tee trinken und beobachten wie einige wenige andere Touristen mit Booten wegfahren.

Irgendwann kommt unserer Bootsführer mit einem Boot angefahren. Er ist sehr jung und wir fragen uns, ob er verschlafen oder gefeiert oder beides hat ;-). Sofort starten wir am Kanal Richtung Süden zum Inle-Lake, aber nach ein paar Kilometern müssen wir wieder eine Pause machen: Zum Tanken. Die „Tankstelle“ ist eine kleine Hütte direkt am Wasser des Kanals und das Benzin kommt wie immer abgefüllt in Plastikflaschen. Wir beobachten in der Pause neugierig das Dorftreiben, da vor uns ein Baumstamm als Brücke über den Kanal liegt und finden uns damit ab, dass der Sonnenaufgang während der Fahrt sein wird. Unser Bootsfahrer versucht noch sein bestes und rast so schnell er kann die weiteren der insgesamt 15 Kilometer zum Inle-See. Nachdem wir letzte Woche im wüstenähnlichen Bagan meist über 40 Grad hatten, fröstle ich wegen den milden Temperaturen so früh am Morgen und dem Fahrtwind.

Als der Kanal endet und wir den riesigen Inle-See vor uns haben, sind wir vom Anblick überwältigt. Durch die Berge rund um den See und mit der gerade aufgegangenen Sonne wirkt alles sehr mystisch und wunderschön. Eigentlich will uns der Bootsfahrer die Fischer mit ihrer berühmten Technik zeigen, aber in nicht allzu weiter Entfernung sehen wir nur einen Fischer und der ist mit dem Fischen offensichtlich schon wieder fertig. Unser Bootsmann erklärt uns, dass es daran liegt, dass Feiertag ist. Es ist heute zwar nicht so viel zu sehen, aber ganz alleine vor dem großen weiten See genießen wir eine besonders schöne Stimmung.

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Der Inle-Lake ist zumindest jetzt überhaupt nicht tief. An sehr vielen Stellen schwimmen kleine Inseln aus grünen Pflanzen. Diese bieten Lebensraum für viele unterschiedliche Vögel, die sich heute besonders gut beobachten lassen, da sie niemand stört! Bald machen wir uns wieder auf den Rückweg und kommen mit großem Hunger zurück in unsere Anlage „Princess Garden Hotel“. Wir werden von einem ausgiebigen Frühstück mit unbeschreiblich leckeren Pancakes überrascht. Unglaublich wie gut ein Frühstück schmeckt, wenn man davor schon so viel erlebt hat.

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