Let´s go Myanmar – April – Bagan

Let´s go Myanmar – April – Bagan

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April-Bild: Bagan – Shwezigon-Tempel

Heute wollten wir eigentlich mal ausschlafen. Es ist 7 Uhr und wir sind munter. Das liegt wohl daran, dass wir die letzten drei Tage schon zwischen 4:30 und 6 Uhr aufgestanden sind, um nicht in der Mittagshitze mit 40 Grad unterwegs zu sein.

Wir sind bereits 2 volle Tage in Bagan in denen wir 11 meist große Tempel von innen besichtigt haben. Ein eindeutiges „Tempel-Overload“.

Für heute gibt es daher keinen Plan! Wir verlassen unseren Bungalow und gehen einfach ohne Ziel los.

Es ist gerade Waterfestival und bereits um 7:30 werden wir auf den ersten 10 Metern von den ersten Jugendlichen mit Wasser überschüttet. Das ist nämlich die Tradition zum Neujahrsfest in Myanmar, die Glück bringen soll. Jeder der vorbei kommt – egal ob zu Fuß, am Fahrrad oder Moped bekommt eine ordentliche Portion Wasser ab. Und manchmal versuchen auch die Vorbeifahrenden einen „Gegenangriff“ 😉

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Wir beobachten das lustige Treiben auf der Hauptstraße und sind auch selbst ein Teil davon. Taku nimmt sich die Zeit Fotos zu machen.

Obwohl wir eigentlich genug von Tempel haben – hier in Bagan gibt es nicht viel anderes: Wir kommen zum Shwezigon -Tempel, der gleich bei uns ums Eck ist. Er ist riesig, angeblich sehenswert und drinnen werden wir sicher nicht mehr mit Wasser überschüttet. Na dann schauen wir halt hinein.

Doch um in den Tempel zu kommen, muss man – wie meistens – bei allen Souvenir Shops vorbei. Was fällt euch an diesen auf, wenn ihr genau hinschaut?

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Genau! Fast jeder Shop verkauft genau dieselben Sachen. Wie schon öfters wird klar: In Myanmar gibt es keinen Wettbewerb oder Konkurrenz – außergewöhnliche, eigene Ideen sind noch nicht wichtig. Es herrscht auch bei Kleinigkeiten noch eine Diktatur, die keinesfalls eigenständiges, kritisches Denken unterstützt.

Findet ihr Karins Flip-Flops (rot) und Takus Sandalen (grau), die so unmotiviert „im Weg rumstehen“? Die Dame rechts neben dem Mönch war zumindest so geschäftstüchtig, dass sie uns angeboten hat auf unsere Schuhe aufzupassen, weil man diese in allen Tempel ja ausziehen muss. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass sie uns nachher nochmal sieht und wir vielleicht bei ihr etwas einkaufen. Aber Taku macht ihr einen Strich durch die Rechnung und packt unsere Schuhe wie die Einheimischen in einen Plastiksack um sie mitzunehmen. Davor hat er noch dieses Foto geschossen mit dem Mönch, der zielstrebig den Tempel verlässt. Die Mönche gehen übrigens meistens nicht nur im Tempel barfuß.

Es war eine gute Entscheidung unsere Schuhe mitzunehmen, denn auf der gegenüberliegenden Seite des Tempels gibt es genau dieselbe gemauerte Markthalle durch die wir den Tempel wieder verlassen. Dort findet unter der Woche ein Markt statt, aber heute ist Sonntag. Das nutzt Taku aus, um von der leeren Markthalle Fotos zu machen. Die Einheimischen verwundert das sichtlich:

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Am schönsten ist es ohne Plan einfach den Tag zu genießen und sich überraschen zu lassen was man erlebt. Deshalb lieben wir es herum zu strawanzen. Und ihr?

 

Für alle die den bisherigen Myanmar-Blog verpasst haben gibts hier den Link dazu:

Myanmar-Blog

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